Wer sich erfolgreich künftigen Arbeitgebern im Netz präsentieren will, muss wissen, dass alle seine Lebensäußerungen im Web öffentlich sind. Deshalb rät Thorsten Vespermann vom Business Network "Xing": "Bei Ihren Aktivitäten in sozialen Netzwerken sollten Sie auf eine positive Selbstdarstellung achten. In einem Bewerbungsgespräch stellen Sie schließlich auch Ihre Kompetenzen und Leistungen und nicht Ihre Schwächen in den Vordergrund."
Wie bei einer Bewerbung bringt es auch im Netz Vorteile, positive Formulierungen für Brüche und Lücken im Lebenslauf zu finden. So sollten sich Arbeitsuchende in beruflichen Netzwerken zum Beispiel nicht einfach nur als arbeitslos bezeichnen. "Ich bin auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung" klinge deutlich positiver. Zudem sollten sie gleich bei der Online-Visitenkarte darauf hinweisen, für welchen konkreten Job sie sich ins Gespräch bringen möchten und welche passenden Qualifikationen und Referenzen sie dafür mitbringen.
"Überlegen Sie sich am besten, welche Fragen in einem Vorstellungsgespräch auf Sie zukommen könnten. Alle Antworten, die Sie sich daraufhin überlegen, könnten Sie auch im Web verwenden", empfiehlt Vespermann. Bewerber sollten sich außerdem darüber klar werden, welche im Netz veröffentlichten persönlichen Informationen zielführend sind und welche kontraproduktiv. Das kann im Einzelfall sehr unterschiedlich sein: Wer zum Beispiel in einer kirchlichen Einrichtung arbeiten will, sollte seine entsprechende Religionszugehörigkeit nicht verstecken, für andere Jobs sind sicher andere Hintergrundinformationen vorteilhafter.
Bisher wurde hierzu noch keine Meinung abgegeben. Aber Sie haben doch bestimmt eine!
- Gehaltsvergleich
- Minijob
- Burnout
- Arbeitsrecht
- Öffentlicher Dienst
- Lehrstellenmarkt
zu Beruf
Der Countdown zur EURO 2012 läuft...





