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12.04.2010, 10:26 Uhr

Bewerbung heute: Email statt Papier

Email statt Papier - so heißt die schnellere Alternative zur klassischen Bewerbung. Doch Bewerber müssen sich klar sein: Auch eine Emailbewerbung muss gut vorbereitet und professionell erstellt sein. Sonst verfehlt sie ihr Ziel.

Von Anja Schreiber

Damit es mit der Emailbewerbung auch klappt, sollten Bewerber erst einmal herausfinden, ob der Adressat überhaupt diese Art der Bewerbung wünscht oder ob er lieber die klassische Form vorzieht. Business-Coach und Ratgeberautorin Gitte Härter rät, sich auch der Nachteile eine solchen Bewerbung bewusst zu sein: "Bei einer Papierbewerbung haben Sie Einfluss auf die äußere Form wie die Qualität der Mappe oder besseres Papier. Bei der Emailbewerbung dagegen fehlt diese Möglichkeit."

Denn die Firmen werden die Bewerbungen auf normales Standardpapier ausdrucken. Damit machen diese losen Blätter aber gegenüber einer klassischen Mappe wahrscheinlich einen schlechteren Eindruck. "Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung, dass ihre elektronische Post in direkte Konkurrenz mit den meist zahlreichen klassischen Brief-Bewerbungen tritt." Wenn Sie keinen Hinweis darauf finden, wie sich der Adressat eine Idealbewerbung wünscht, sollten Sie lieber nachfragen statt sich auf Ihr Bauchgefühl zu verlassen.

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Wie bei der Papier-Bewerbung muss auch bei der Email die Adresse stimmen. "Stellen Sie bitte sicher, dass Ihre Mail auch bei der richtigen Stelle ankommt" erklärt Gitte Härter. Deshalb macht es wenig Sinn, allgemeine Email-Adressen zu nutzen - wie etwa vom Impressum der Firmen-Homepage - oder sich gar an den Webmaster zu wenden. Denn so ist die Gefahr groß, dass Ihre Mail nicht weitergeleitet wird und irgendwo hängen bleibt.

Doch nicht nur die Email-Adresse der angeschriebenen Firma, sondern auch die eigene Email-Adresse kann zum Stolperstein werden - und zwar immer dann, wenn sie unseriös oder obskur wirkt. Deshalb ist eine Bewerbung mit der E-Mail-Adresse "sweetydani4you@" keine so gute Idee. Vor- und Zuname sind da schon passender. Auch der Domain-Name sollte keine seltsamen Rückschlüsse zulassen.

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13 Meinungen zu "Bewerbung heute: Email statt Papier"

  • Germaniac
    Mittwoch, 03.02.2010, 08:03 Uhr
    Ist doch egal wie man sich bewirbt- Absagen kann man überall bekommen. Außerdem, wer will noch für deutsche Unternehmen arbeiten? Ich arbeite seit Jahren für nur ausländische Firmen, da ist der Umgangston ganz anders und man wird auch als Person und nicht nur als Arbeitssklave geschätzt!
  • DuckDriver
    Samstag, 02.01.2010, 10:57 Uhr
    Onlinebewerbung... naja - wer´s kann ( ich gehöre seit ca einem Jahr zu den Glücklichen, hatte vorher kein Internet ). Die heutige Jugend kann mit dem Rechner umgehen ( wenn es sich bei vielen auch nur auf Spiele beschränkt ). Aber viele ältere Menschen ( so 40-50 aufwärts ) haben wenig oder gar keine Ahnung von PC´s. Ich selbst kenne einige, die tippen ihre Bewerbungen noch mühsam auf der Schreibmaschine. Unsere Nachbarin ( arbeitsuchend ) hat keinen PC - weiß nicht mal wie man eine Bewerbungsmappe zusammenstellt ( sie hatte bisher immer Arbeit, immer bei ZA-Firmen ). Ich war jetzt so frei, ihr dabei zu helfen. Auch Online haben wir zusammen nach Stellen gesucht - teilweise haben wir auch Onlinebewerbungen an Firmen gesandt... und nicht einmal die Eingangsbestätigung kam zurück. Für viele ist "Internet" ein Buch mit sieben Siegeln - für manche ein Schweizer Käse der Datenlecks... Ich verstehe jeden AN der lieber eine Mappe verschickt. Es gibt meiner Meinung nach 3 Wege der Bewerbung: 1. Online 2. Mappe hinschicken 3. Dem Chef persönlich auf die Pelle rücken ( mit Unterlagen und Termin natürlich ) Und es ist mir absolut egal welche Methode - hauptsache man kriegt nen Job. Übrigens... frohes neues Jahr euch allen.
  • ochnaja
    Donnerstag, 24.12.2009, 14:53 Uhr
    Ich habe mich auch ausschließlich per Email beworben. Lebenslauf und Zeugnisse als pdf, Anschreiben im Mail-Text. Man braucht nur ein einziges digitales Foto, kann dieses noch eigennhändig ein wenig optimieren, nicht mehr dutzende auf Papier. Auch Mappen, Papier und Porto fallen weg, es ist kostengünstiger und schneller. Ich sehe da nur Vorteile.
  • Affenzirkus
    Donnerstag, 24.12.2009, 10:06 Uhr
    Als Arbeitgeber bevorzuge ich eindeutig die E-mail-Bewerbung! Wenn wir Stellen ausschreiben, dann haben wir schon mal 50 Bewerbungsmappen auf dem Tisch. Jede anders. Was von vorn herein "raus" fällt, muss zurück geschickt werden. Dazu kommen ja noch die Anschreiben vom Arbeitsamt, die wir ausfüllen und zurück senden müssen - also ob sich der Bewerber beworben hat, ob ein Vorstellungsgespräch statt fand, ob man ihn einstellt und wenn nicht, warum. Da ist meine Sekretärin tagelang mit beschäftigt. Auch die ARGE könnte hier mal auf "Internet" umsteigen. Bei den Bewerbungen per email reicht mir ein kurzes Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf. Ist jemand "interessant", dann schreiben wir ihn an und fordern evt. weitere Unterlagen nach, die dann auch per Post geschickt werden können. Email-Bewerbungen sind für ALLE preiswerter. Sparen Papier, Porto, Zeit!!
  • intressiertnich
    Mittwoch, 23.12.2009, 17:21 Uhr
    das ist ja das problem. ich sitze täglich im büro, wo sich irgendwelche alten kollegen alles ausdrucken und am tisch ansehen, als mal den lapi mitzunehmen und da dann durchlesen. die dinger sind zum mitnehmen gebaut, damit man auch in der cafete was machen kann. nicht immer ausdrucken... aber da kannste sagen was du willst. sch... analogdenker. und am schlimmsten sind die, die sachen ausdrucken und dann irgendwo ander in nem anderen system wieder eintippen. da könnt ich als informatiker explodieren. aber das wird sich sicherlich erst ändern, wenn die pc generation noch ein wenig älter ist.
  • Saphira01
    Montag, 07.12.2009, 16:03 Uhr
    intressiertnich :-)))) looool kleiner Träumer..... hast Du echt das Gefühl diese "Sachen" die Du mailst werden nich ausgedruckt????
  • intressiertnich
    Montag, 07.12.2009, 15:24 Uhr
    servus. ich habe mich bisher nur per email beworben! soviel mal dazu. ab einem bestimmten grad (wie schon geschrieben, bei lidl verkäufer oder dergleichen nicht) und betriesgröße (bmw, audi oder auch bayersdorf) gehört es sich einfach, ne bewerbung per email zu senden bzw. haben diese firmen meist ein eigenes portal dafür. wer damit nicht klar kommt, sollte es sein lassen und bei meiers kleiner bude um die ecke seine schriftliche bewerbung als it spezialist einreichen. gewöhnt euch dran, es geht bald nur noch online. ps: das heißt nicht, dass ich fan von sicherheitslücken bin... im übrigen kann ich es nicht ab, wenn sachen ausm rechner ausgedruckt werden, um sie dann zu lesen. was soll der müll? immer diese sch... analogen medien... tzzz
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