Absolventen brauchen 17 Bewerbungen für Jobzusage
Im Schnitt müssen sie gut 17 Briefe dafür abschicken. Das zeigt eine repräsentative Umfrage.
Hochschulabsolventen verschicken im Schnitt 17,4 Bewerbungen, bis es mit dem ersten Job klappt. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Earsandeyes in Hamburg ergeben.
Im Vergleich zum Jahr 2008 brauchen Absolventen damit heute einen längeren Atem - damals haben sie bis zur ersten Anstellung nur 12,3 Bewerbungen geschrieben. Im Auftrag der Zeitschrift "Unicum" wurden 1.000 Absolventen und Berufsanfänger befragt.
Besonders schwer haben es zurzeit Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler. Sie verschicken im Durchschnitt 26,2 Bewerbungen, bis sie den ersten Job erhalten. An zweiter Stelle folgen Sozial- und Kulturwissenschaftler mit 16,9 Bewerbungen. Einfacher haben es hingegen Geistes- und Kunstwissenschaftler. Sie bekommen ihre erste Stelle nach im Schnitt nur 11,9 Bewerbungen.
5 Meinungen zu "17 Anläufe für Jobzusage"
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superjany
Donnerstag, 27.10.2011, 13:52 Uhr Wenn man von der Hochschule kommt, weiß man nun mal nicht so viel, weil man keine Erfahrung hat. Kein Wunder also, dass man nicht sofort als "Fachkraft" durchgeht... Da muss man halt erstmal kleinere Brötchen backen oder sich etwas raffinierter anstellen beim Bewerben. -
schieber1
Montag, 24.10.2011, 11:48 Uhr Leidergottes ist es nun mal so in D, so haben wir uns entwickelt. Ich kann das Ganze zwar nicht so recht nachvollziehen, denn angeblich fehlen AK in Hülle und Fülle, so ist es aber leider. -
wernerwillibutz
Mittwoch, 19.10.2011, 12:33 Uhr also ich muß sagen - na und. Ich bin seit etwas längerer Zeit im weg von der FAchhochschule - mit 15 Jahren kommt man nicht mehr aus - und mein Leben ist nicht so verlaufen wie das eines "anständigen deutschen Akaqdemikers". Habe Sachen gemacht wie im Ausland als Wayssersportlehrer gearbeitet. Wenn ich im Knast gewesen wäre, wäre das bewerbungsmässig für einen Wirtschaftsingenieur glaube ich kein Unterschied. 17 Bewerbungen. Für jeden Akademiker kann es nur gut sein, wenn ihm der Einstieg in den Job nicht leicht gemacht wird. Sicher gibt es ein ige denen im Leben aus für gründen auch immer die Dinge in den Schoß fallen - bei 99 % wird dies nicht der FAll sein. Ich ahe das Berufsleben als harte und unromantische Sache kennen gelernt. Zumindest nach meinem Erleben ist das so. Wenn absol,venten gleich am Anfang klar gemacht wird, wie wertvoll für das persönlich Leben und die persönliche Weiterentwicklung ein Arbeitsplatz ist am besten auch noch ein guter, dann ist das gut, weil dann die Härten die kommen werden sicher eher auf einen vorbereiteteren Menschen treffen werden. 17 Bewerbungen - mein letzte Bewerbungsphase hat über 100 Bewerbungen + eigene Annoncen in Zeitungen gefordert. Wer im Vertrieb eine Kaltakquisequote von fast 6 % erreicht ist der König. -
Athenaia
Mittwoch, 19.10.2011, 11:49 Uhr ah. und die Geisteswissenschaftler haben es auch sehr leicht. Bitte. es gibt eben Studiengänge, die sind zur Zeit eben sehr beliebt bzw. werden sehr stark nachgefragt, aber auch da gibt es irgendwann eine Sättigungsmenge, die erreicht ist und was macht dann derjenige, der erst später sein Studium angefangen hat? Auch Bewerbungen ohne Ende schreiben. Abgesehen davon.... von Wegen als Abolvent bekommt man mehr Geld. weder als Anfänger, noch als Berufserfahrener bekommt man nicht immer die tollsten Jobs bzw. die Bestbezahlten. -
Dracon88
Mittwoch, 19.10.2011, 11:17 Uhr Okay, das wären diese Hochschulabsolventen, aber wie sieht’s denn mit den Ingenieuren aus, also solche die Physik, Chemie, Maschinenbau usw. studieren? Die schreiben wohl gar keine Bewerbung oder werden sofort irgendwo übernommen, oder finden sofort eine Arbeit, weshalb sie in diese Studie nicht eingebracht werden können. :-D
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