Neues Wechselkennzeichen kostet rund 100 Euro
Davon entfallen rund 65 Euro auf die Zulassungsgebühr und etwa 40 Euro auf das Kennzeichen selbst, wie der ADAC in München mitteilte. Ab Juli können Autobesitzer in Deutschland das neue Wechselkennzeichen an zwei Fahrzeugen nutzen. Es darf dabei immer nur an einem der beiden Fahrzeuge geführt werden. Beantragen lässt es sich bei den örtlichen Behörden.
Die gängigsten Wechselkombinationen dürften laut ADAC sein: Pkw-Pkw, Pkw-Oldtimer, Pkw-Wohnmobil sowie Motorrad-Motorrad. Das Wechselkennzeichen besteht aus einem Nebenkennzeichen, das jeweils am Fahrzeug bleibt, während das Hauptnummernschild nach Bedarf hin- und hergewechselt werden kann. Dabei ist die Nutzung des Wechselkennzeichens nicht wie beim Saisonkennzeichen an einen bestimmten Zeitraum gebunden.
Der Staat verlangt für beide Fahrzeuge den vollen Steuersatz. Ob das Wechselkennzeichen dem Halter finanzielle Vorteile bringt, ist nach Experteneinschätzung deshalb umstritten. Zwar haben mehrere Versicherungen günstigere Konditionen angekündigt - die ADAC-Autoversicherung zum Beispiel spezielle Tarife mit bis zu 40 Prozent Rabatt. Doch raten Experten wie Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) dazu, die Preise kritisch zu vergleichen. Dies gelte vor allem, wenn das Wechselkennzeichen eine Alternative für das Saisonkennzeichen sein soll.
Vergessen Halter das Wechseln des Kennzeichens, kann es schnell teuer werden. Wer ohne vollständiges Wechselkennzeichen unterwegs ist, dem droht nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. 40 Euro muss unter Umständen zahlen, wer auf öffentlichen Straßen parkt. Auch der Versicherungsschutz kann in solchen Fällen gefährdet sein.
16 Meinungen zu "Kennzeichen wechsle dich!"
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KEINnickMEHRfrei
Mittwoch, 09.01.2013, 15:55 Uhr Wenn ich lese "für zwei wunschkennzeichen" wird mir schlecht. es geht darum das ich einen alltagswagen fahre und einen der spaß macht, ein hobby wenn man so will. so fahre ich bei schlechtem wetter, bei arbeitsfahrten oder langen autobahnfahrten mit meinem alltagswagen und "schone" mein spaßauto, sobald mir das wetter passt -> nummernschilder getauscht und los gehts...obs winter oder sommer ist wäre da egal, ist ja kein saisonkennzeichen. darin liegt meiner meinung nach der einzige sinn eines solchen kennzeichens. Wieso steuern für beide? ich verpeste doch nie mit beiden gleichzeitig die umwelt? wieso versicherung für beide? ich kann doch nie mit beiden gleichzeitig einen schaden verursachen und was den teureren abdeckt deckt doch den günstigen ganz sicher ab! das ist pure geldmacherei, weil der sinn eines solchen wechselkennzeichens verloren geht. es gibt für mich keinen, aber auch keinen winzigen vorteil mir so ein kennzeichen zuzulegen, klärt mich auf wenn ich falsch liege. hier werden schlichtweg alle vorteile subtrahiert, was bleibt sind die nachteile (nur noch ein fahrzeug gleichzeitig in betrieb) das ist ein super beispiel dafür, dass in deutschland alles solange eingedeutscht und umgedeutscht wird, bis es in den ganzen rest widersprüchlicher neueinführungen passt...wenn ich es nicht besser wüsste würde ich denken die herren glauben tatsächlich die menschen wären dumm. -
ichbinbatman
Donnerstag, 28.06.2012, 14:09 Uhr Muahahahaha ich lach micht tot! Das ist ja so notwendig wie eine dritte Brustwarze oder ein fünftes Rad am Wagen. Das beste finde ich ja noch die "Kombination Motorrad-Motorrad" - möchte mal sehen welcher Krad-Fahrer sich freiwillig so ein affiges Zusatzschildchen an den Ofen klemmt! ...oder man stelle sich mal vor, man kommt Sonntag abends Mitte Januar aus dem Skiurlaub zurück mit dem Kombi (Kfz1) und möchte am Montag morgen wieder mit dem kleinen Stadtflitzer (Kfz2) zur Arbeit - d.h. man muss bei -12 Grad das von der Autobahn-Salz-/Schneematsch/Eis-Mischung anbetonierte Kennzeichen von Kfz1 auf Kfz2 wechseln und dann noch für beide Steuern bezahlen??? ...ich muss mich wohl im Datum geirrt haben und heute ist der 1. April! -
gerhM
Mittwoch, 27.06.2012, 12:57 Uhr Wieder eine Ausgeburt der schwachsinnigen Bürokratie. Der Gedanke ist ja nett aber so. Wer will so was, wem nutzt so was, wer trägt die Kosten. Ich würde für eine Wechselgebühr ähnlich der Patientengebühr in Höhe von 10Euro plädieren. Bei jedem Wechsel ist diese Gebühr fällig. Dafür werden überall Automaten aufgestellt. Dafür gibt er dann einen Beleg mit den Konterfei von Peter Ramsauer. -
PrintIsDead
Mittwoch, 27.06.2012, 11:44 Uhr keksgrinder, das ist JETZT und HIER schon logisch zu sagen, das Kennzeichen habe keinen Sinn... SO hat es natürlich keinen Sinn mehr. Schau mal nach Österreich, irgendwie sind die ein bißchen schlauer als wir... Da kann mann zb für den job einen Transporter und fürs private einen pkw haben. Wechselkennzeichen und ein Auto bleibt immer im Schuppen... In Deutschland fahr ich halt dann mit meiner Transporterrußschleuder zum ALDI einkaufen. Kein zweites Auto angeschafft, Wirtschaft nicht angekurbelt. Deutschland wird auf wirtschaftlichen Stillstand runtergebremst wegen der kurzsichtigen Raffgier der Politiker. -
keksgrinder
Mittwoch, 27.06.2012, 10:14 Uhr Wer sich 2 Autos leisten "muss", der kann auch für beide Autos die entsprechenden Steuern zahlen. Das Wechslekennzeichen hat eh keinen Sinn, außer dass man, egal mit welchem Auto man grad unterwegs ist, immer sein Wunschkennzeichen dran haben kann. -
Treibsand
Dienstag, 26.06.2012, 17:09 Uhr ". Somit ist doch Fahrzeug 2 vorübergehend stillgelegt, oder versteh ich das falsch?" Jupp. Deshalb darf der "Wechselkennzeichen-Zweitwagen" auch nicht auf der Straße abgestellt werden. In Berlin sind Kasperköppe am Werk, unglaublich. Und dabei ist es absolut Wurscht, welche Truppe man wählt. Die Belegung der Parteien kann gefahrlos und unbemerkt die kleine und große Rochade machen, ohne dass es große Auswirkungen auf die bekloppten Entscheidungen hat. -
PrintIsDead
Dienstag, 26.06.2012, 16:56 Uhr lieber nicht
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