Was sagt die Oktanzahl von Benzin aus?
Die Oktanzahl ist das Maß für die sogenannte Klopffestigkeit und damit für die Verbrennungsqualität von Ottokraftstoffen. Normalbenzin hat 91 Oktan, Superbenzin 95 Oktan und Super Plus mindestens 98 Oktan. Hinter der Zahl verbirgt sich das Mischungsverhältnis der Kraftstoffbestandteile Isooktan (Oktanzahl = 100) und n-Heptan (Oktanzahl = 0), erläutert der TÜV Nord.
Bei der Benzinverbrennung im Motor kann ein Klopfen auftreten, wenn die Oktanzahl zu niedrig ist. Dabei handelt es sich um eine unkontrollierte Verbrennung oder Verpuffung, die die Motorleistung reduziert und im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden führt.
Benzin mit höherer Oktanzahl hat hochwertigere Bestandteile und ist in der Herstellung teurer. Moderne Hochleistungsmotoren benötigen vor allem bei starker Beanspruchung Superbenzin. Es verbrennt besser, bringt mehr Leistung und schützt vor der schädlichen Wirkung des Klopfens. Die Mindestkraftstoffqualität gibt der Fahrzeughersteller vor, sie sollte unbedingt beachtet werden.
4 Meinungen zu "Was sagt die Oktanzahl aus?"
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vankoch
Donnerstag, 23.08.2012, 12:29 Uhr Wer ein teures Auto besitzt und Superbenzin benötigt, der kann es auch zahlen. -
Scottie85
Freitag, 01.06.2012, 14:08 Uhr Immerwieder der Schwachsinn, mehr Oktan bringen mehr Leistung. Der Brennwert, sprich die im Kraftstoff gespeicherte Energie unterscheidet sich minimal. Das "mehr" an Leistung kann kein Laie messen oder spüren. Lediglich beim Zahlen an der Kasse -.- -
esip
Freitag, 01.06.2012, 08:24 Uhr Alle Motoren haben Klopfsensoren!!!! Die Oldtimer, die noch keine Sensoren haben, vertragen den Supersprit von heute klaglos! -
sirathurb
Mittwoch, 30.05.2012, 16:24 Uhr Soweit ich informiert bin, gibt es das Normalbenzin gar nicht mehr! Daher vermute ich mal, dass dieser Artikel etwas älter ist!
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