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12.11.2009, 15:31 Uhr

Sparen ganz oben: BMW ActiveHybrid 7 im Test in Kooperation mit Auto-News

München - Hätten die Bayern es nicht in großen Lettern rangeschrieben, der BMW ActiveHybrid 7 wäre kaum von einem gewöhnlichen 750i zu unterscheiden. Aber wir stehen hier vor einem 7er, der einen Achtzylinder-Motor hat, aber nur soviel verbrauchen soll wie ein Sechszylinder, bei der Leistung eines Zwölfzylinders.

Verantwortlich dafür ist ein kleiner Zusatz-Elektromotor, der aus dem 7er einen so genannten Mildhybrid macht. "Mild" deshalb, weil der Wagen nicht rein elektrisch fahren kann. Wir gucken, was dahinter steckt und wie sich der teure bayerische Sparer fährt.

Versierter Blick nötig

Äußerlich ist der ActiveHybrid7, wie schon angedeutet, kaum von seinem Basismodell, dem 750i, zu unterscheiden. Von Heckdeckel und C-Säule glänzen "ActiveHybrid 7"-Schriftzüge und die laufrichtungsgebundenen Felgen im Turbinen-Design gibt es vorerst exklusiv für den Hybrid-Bayern. Da hinten zudem breitere Reifen als vorne montiert werden, macht sich der Wagen mit vier verschiedenen Felgen auf den Weg.

Dank verbesserter Aerodynamik sollen diese 19-Zoll-Felgen zu einer CO2-Einsparung von zwei Gramm pro Kilometer führen. Die Einstiegsleisten vorne sind ebenfalls mit einem Modell-Schriftzug versehen, wer die Langversion ordert, bekommt entsprechende Türschwellen auch für den Fond. Die Hybrid-Variante mit verlängertem Radstand nennt sich dann "7 L", was aber nicht ans Heck, sondern nur in den Fahrzeugschein geschrieben wird.

Innen Anzeigen

Die Kabine des ActiveHybrid 7 entspricht in ihrem Luxus und ihrer perfekten Qualität der des 750i. Nur die Anzeigen verraten, dass wir in einem Hybrid-Fahrzeug sitzen. Im unteren Bereich des Drehzahlmessers wird der Fahrer permanent darüber informiert, ob er gerade viel Sprit verbraucht, sparsam unterwegs ist, oder sogar gerade etwas Energie ins System zurückspeist. Im Navibildschirm können sich die Passagiere noch die Energieflüsse des Hybriden anzeigen lassen und eine Hybrid-Historie abrufen, aus welcher sich Rückschlüsse auf das eigene Fahrverhalten schließen lassen.

Kofferraum etwas kleiner

Beim Kofferraum büßt der Hybrid 40 Liter gegenüber seinem reinen Verbrennungsbruder ein. Hinten links sitzt nämlich die Lithium-Ionen-Batterie. Damit ist dieser Energiespeicher zum einen relativ crashsicher untergebracht und zum anderen vor stärkeren Temperaturschwankungen geschützt. Das soll der Lebensdauer zugutekommen. Übrig bleiben 460 Liter Gepäckraum. Was neu ist: Der ActiveHybrid 7 ist mit einer Stand-Klimaanlage unterwegs. Diese lässt sich über den Autoschlüssel fernbedienen und läuft auch weiter, wenn das Start-Stopp-System den Verbrennungsmotor ausgeschaltet hat. Bis zu einer halben Stunde kann die Klimatisierung aufrecht erhalten werden, ohne dass der Motor wieder anspringt. Eine Stand-Lüftung gab es beim 7er schon, eine Stand-Klimatisierung bis jetzt noch nicht.

Zur Übersicht: Auto
  • benutzer
    Freitag, 13.11.2009, 09:26 Uhr
    die hybridmotore bei BMW sind wohl mehr eine verbeugung vor dem verbraucher, denn vor nicht allzu langer zeit hat die firma nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen, dass ihre modernen aggregate sparsamer sind als hybrids, wobei letztere die fahrzeugpreise noch zusätzlich in die höhe treiben.

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