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23.10.2009, 15:30 Uhr

Neues Rundstück: Zweite Generation des Citroën C3 im Test in Kooperation mit Auto-News

Innen edel - in der Topversion

Zum Fahrwerk passen die Sitze, die zwar weich federn, aber seitlich wenig Halt bieten. Das Cockpit weist ein sehr schickes zweifarbiges Armaturenbrett auf, allerdings nur in der Topversion. Zum Stolz von Citroën gehört außerdem die optionale Zenith-Frontscheibe für nur 400 Euro Aufpreis. Sie ermöglicht eine großartige Sicht auf hohe Berge, interessante Architektur oder auch hoch angebrachte Ampeln. Doch heizt sich das Wageninnere durch das Glasdach trotz Beschichtung auf. Das Verdunklungsrollo hat den Nachteil, dass sich die daran angebrachten Sonnenblenden nicht zum Schutz gegen seitliches Licht nach außen schwenken lassen. Frauen wird der fehlende Schminkspiegel auffallen.

Viel Platz im Fond

Im Fond sitzt es sich gut: Die Knie- und Kopffreiheit sind auch für Erwachsene besser als klassentypisch. Zu den Schokoseiten des Franzosen-Rundstücks gehört außerdem der große Kofferraum: Das Volumen ist in dieser Klasse einmalig und reicht fast an den VW Golf heran. Allerdings ist das Ladeabteil nicht gut nutzbar: Seine Unterkante liegt hoch und beim Umklappen wird die Ladefläche nicht eben. Der beim Vorgänger offerierte Einlegeboden wird nicht mehr angeboten.

Einstieg so teuer wie beim Polo

Die Preise für den neuen C3 beginnen bei 12.700 Euro. Das ist gewagt, denn ein fünftüriger VW Polo ist kaum teurer, und das bei vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung. Die Basisversion Advance des C3 umfasst ESP, vier Airbags, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne und eine Zentralverriegelung. Die Version Tendance ist empfehlenswerter, denn sie bietet zusätzlich noch ein CD-Radio, eine Klimaanlage sowie Kopfairbags und Nebelscheinwerfer. In dieser Version kostet die 120-PS-Variante 16.800 Euro. Damit liegt das Auto etwa auf dem Niveau der Konkurrenz.

C2 fällt weg

Doch der Vergleich mit der Polo-Grundversion zeigt, dass zumindest manche Versionen wohl nicht zum Listenpreis weggehen werden - dann bleiben wieder nur die leidigen Rabatte. Auch der schöne Innenraum wird das nicht verhindern. Eine höhere Preispositionierung ermöglicht aber vielleicht der im März 2010 erscheinende DS3, der die Rolle des Nobelablegers und des Dreitürers spielen wird. Unter dem C3 und DS3 wird es künftig nur noch den C1 geben, denn der C2 fällt weg. Weiterlaufen soll dagegen der alte C3 unter der Bezeichnung C3 First.

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