Einstieg für Disziplinierte
Der kleine Diesel soll vor allen Dingen eins: den Basispreis des Touareg unter 50.000 Euro drücken. Und das hat VW auch geschafft: 49.625 Euro stehen den 52.375 Euro des 240-PS-Modells entgegen. Aber: Beinahe alle Extras gibt es auch für die kleinste Diesel-Variante, so dass unser Testwagen mit zirka 86.000 Euro zu Buche schlug - so schnell kann der Traum vom günstigen Neuwagen vorbei sein. Wer sparen will, muss sich also bei den Extras gehörig zurückhalten. Beim für eine erhöhte Offroad-Tauglichkeit gedachten Terrain Tech-Paket ist dies kein Problem: Für den Einstiegsdiesel steht es nicht zur Verfügung.
Fahrwerk überzeugt
Der Touareg mit V6-Diesel wiegt gut 2,1 Tonnen. Trotzdem kommt er sowohl mit groben Straßen-Unebenheiten als auch mit schnittigem Kurvenwedeln ganz gut zurecht: Manchmal merkt man ein leichtes SUV-Poltern und gewankt wird kaum. Die Bremsen stoppen den dicken Brummer zuverlässig und die Lenkung ist unspektakulär okay.
Mehr Leistung als genug
Die 204 PS der Einstiegsmotorisierung gehen mit einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmeter einher. Damit spurtet der Wolfsburger in 8,5 Sekunden auf Tempo 100 und ist maximal 206 km/h schnell - der Moppel ist richtig flink und wirkt zudem unangestrengt. Die kleine Motorisierung passt ganz hervorragend zum großen Wagen. Und die Distanz zum 240-PS-Modell ist mit 7,6 Sekunden für den Referenzsprint und 220 km/h Höchstgeschwindigkeit gar nicht so groß. Im Test mit vielen Autobahn-Abschnitten konsumierte das 204-PS-Aggregat 9,8 Liter pro 100 Kilometer.
Das "S" nicht vergessen
Die Achtgang-Automatik macht im Touareg einen sehr komfortablen Job. Nur eine gewisse Anfahrschwäche verzeichnet man. Diese verschwindet vollständig, wenn man auf den S-Knopf drückt. Allerdings spüren empfindliche Gesäße dann leichte Schaltruckler.
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