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VW XL1 als Erlkönig erwischt

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Dieser VW hat keine Tarnung nötig, denn der XL1 ist ohne Vorbild Dieser VW hat keine Tarnung nötig, denn der XL1 ist ohne Vorbild.© Autonews
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8 Meinungen zu "VW XL1 als Erlkönig erwischt"

  • robodoc99
    Freitag, 22.02.2013, 13:47 Uhr
    Der Tiel "1-Liter Auto" ist schlichtweg falsch. Das Auto verbraucht wesentlich mehr. Dieser VW arbeitet genau wie der Opel Ampera mit einem Elektroantrieb und hat dazu einem kleinen stationären Dieselaggregat. Dar Wagen kann mit der Batterie fahren und diese im Notfall mit dem eingebauten Dieselmotor wieder laden. Der Motor läuft stationär, d.h. immer im gleichen Lastbereich, ähnlich wie bei einem Notstromaggregat, daher kann dieser mit nur 1 Liter Diesel auskommen. Das Auto kann aber nicht mit dem Dieselmotot alleine Betrieben werden, dazu ist er nicht geeignet, weil viel zu schwach! Wie immer, entwickelt hier die Industrie sich selbst eine Maßgeschneiderte "Verbrauchsformel", wenn das Auto nun einige hundert Kilometer fährt. Leider geht diese Formel von einer VOLL GELADENEN BATTERIE aus, die in den Verbrauch nicht eingerechnet wird. Das Auto würde also nur mit der Batterie maximal ca. 100 bis 150 km fahren, und nun kommt der "Trick" ins Spiel. Da bei allen Autos für die Tests eine gewisse Reichweite mit einem Tank zugrundegelegt wird, wird der Verbrauch auf ca. 400 km "hochgerechnet". Dazu benötigt der VW dann ZUSÄTZLICH 1 Liter für das Dieselaggregat um die Batterien während der Fahrt nachzuladen. Dann bleibt man nicht bei 150 km stehen, sondern kommt die erforderlichen 400 Kilometer. Der angegebene Verbrauch ist also nur zusätzlich zur vollen Batterie notwendige Dieselkraftstoff, um mit dem Auto auch mal mehr als eine Batterieladung zu fahren. Faktisch benötigt das Autto also 1 Liter Diesel/100km PLUS die Energie aus der Batterie. Und diese kommt dann aus dem Kohlekraftwerk oder aus Atomstrom und wir in die Bilanz Verbrauch und CO2-Ausstoss nicht eingerechnet . WICHTIG: Diese externe Energie für die Batterie ist im Verbrauch NICHT BERÜCKSICHTIGT !!!!!! Also wieder alles Betrug am Verbraucher, der technisch nicht voll im Bilde ist. Klar, die Verbrauchsformel hat sich die Automobilindustrie selbst zugrunde gelegt. Man will ja der Klassenprimus sein. Also wieder zurück zum Golf oder Polo 1,6 l Diesel von 1975. Die hatten seinerzeit schon nur 4,2 Liter verbraucht und haben 820 kg Leergewicht besessen. Mit heutiger Technik und ohne Klimaanlagen und "Alles-elektrisch" würde ma nein Auto mit echten 3 l/100km bauen können. Dazu müssen die Verbraucher aber auf all den stromfressenden Schnickschnack und das dazu notwendige Gewicht (100 % mehr !!!) verzichten.
  • Pragmatix
    Freitag, 22.02.2013, 13:33 Uhr
    Kann VW seine Designer nicht mehr bezahlen, oder was soll das sein? Schon beeindruckend, dass man es mit einer sündhaft teuren Carbon-Karosserie, hergestellt in einem "speziellen Verfahren", nicht schafft unter das Gewicht des Golf I (1974!) zu kommen.
  • HansBurgner
    Freitag, 22.02.2013, 13:18 Uhr
    Ich erinnere mich noch gut an meinen alten 2liter 16V DOHC Opel calibra, vom vorbesitzer 190PS getuned, der wenn ich ihn gut gefahren habe grad mal 3,6 liter auf 100 Km verbrauchte und nicht ausgesehen hat wie die letzten Zuckungen einer Firma die besser einpacken sollte. Warum kann man nicht den Motor der damals in dem cali war als etwas verkleinerte Version aus Leichtmetall bauen und dann ein Auto draus machen, das alltagstauglich ist, gut aussieht und sparsam ist? Muss man als Umweltbewusster Mensch immer in die Freak-Ecke gestellt werden? Das Design des XL1 ist schon etwas beleidigend finde ich.
  • Wirklichkeit94
    Freitag, 22.02.2013, 13:14 Uhr
    @Reaper93: Das Geld holst du doch mit den Spritkosten wieder rein ... hust ... Nein, Spaß bei Seite. Das Auto ist so wie es dasteht reiner Schwachsinn. Jemand, der sich ein 50.000€ teures STADT-Auto kauft, der achtet nicht auf Spritpreise. VW will eben (mal wieder) zeigen, dass sie es könnten. In Wirklichkeit sind sie aber nicht daran interessiert, ein so spritsparendes Auto zu verkaufen. Da spricht nämlich die Öl-Lobby auch noch ein Wörtchen mit. Der Hintergrund ist der: Greenpeace hat auf einer Automobil-Ausstellung die Anti-VW Kampange gegründet. Sie bieten einen TDI-Golf in zwei Versionen an. Einmal der preisgünstige "normale" Diesel und einmal der teure Bluemotion-TDI. Letzterer braucht locker 1l weniger Sprit bei ähnlichen Fahrleistungen. Greenpeace fordert, dass beispielsweise diese Bluemotion-Technologie serienmäßig verbaut wird, um die Umwelt zu schonen. Mit dem XL1 will VW die Öffentlichkeit wieder auf den Trip bringen, wie umweltfreundliche Autos sie bauen (können). Bei dem Ottonormalverbraucher kommt die Technik dieser Studie allerdings erst in 5 bis 10 Jahren an ...
  • HansBurgner
    Freitag, 22.02.2013, 13:12 Uhr
    Oh Gott... meine Augen.
  • angel89
    Dienstag, 11.09.2012, 15:54 Uhr
    Die Idee von einem 1-L-Auto finde ich wirklich sehr gut, speziell bei den heutigen Benzinpreisen. Das Auto gefällt mir vom äußerlichen jedoch nur von vorne, da es mich hier etwas an Audi erinnert. Dafür sieht er von hinten einfach total häßlich aus, um es auf den Punkt zu bringen- die 80-er lassen grüßen. Ich bräuchte persönlich nicht so einen Schnick-Schnack mit den Kameras, außer zum Rückwärtseinparken ^^ Vielleicht wird sich so ein Auto in einigen Jahren besser durchsetzen, wenn an dem Design gearbeitet wird und der Preis sinkt, damit sich das mehr "normale" Leute leisten können.
  • thombay
    Dienstag, 11.09.2012, 15:35 Uhr
    Alle Bemühungen in Ehren, aber wieder einmal ein weiteres Sparauto, dass durch Alltagsuntauglichkeit und einem nicht ansprechendem Design kein Erfolg werden wird. Was will VW mit solch einem Auto eigentlich bezwecken?

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