Geena Davis und Susan Sarandon in Thelma und Louise
In einem unerlaubt ausgeliehenen 1966er Ford Thunderbird Cabrio fahren zwei Frauen durch die Weite Amerikas und finden dabei ihre eigene Freiheit. Nie wirkte der Anblick zweier Frauen im Cabrio erhabener und heroischer als in der letzten Szene, als sich Thelma und Louise mit wehenden Haaren und gelöstem Lächeln mit dem Sturz in eine Schlucht die Freiheit nehmen, ihr Leben zu beenden.
Matthew Broderick in Ferris macht Blau
Mit einem Ferrari 250 GT California Baujahr 1961 macht man nicht mal eben so eine Spritztour, besonders nicht, wenn man eigentlich in der Schule sein sollte, es strengstens verboten ist, den Wagen auch nur zu berühren, und einen jeder auf der Straße erkennt, weil er offen ist. Dem frechen Ferris Bueller ist das egal. Dass der Ferrari versehentlich eine Böschung hinabstürzt, machte für viele Zuschauer aus der Komödie einen Horrorfilm.
James Dean in Denn sie wissen nicht, was sie tun
Dass er selbst bei einem Autounfall ums Leben kam, gibt den gefährlichen Autorennspielchen, denen sich James Dean in diesem Film widmet, im Nachhinein eine zynische Note. Im Film fährt er unter anderem ein Mercury Coupé von 1949, aus dem heraus er lässig Hof hält und sich anschmachten lässt, zum Verhängnis wurde ihm sein Porsche.
Benicio del Toro und Johnny Depp in Fear and Loathing in Las Vegas
Ein klassisches Road Movie, das sich zum größten Teil in einem Impala Cabrio abspielt, in welchem die Protagonisten wahlweise Drogen konsumieren oder unter dem Einfluss derselben über das Leben philosophieren, während die eintönige Landschaft Nevadas an ihnen vorbeizieht.
Dustin Hofman und Tom Cruise in Rain Man
Zu Beginn des Films tritt der 1949er Buick Roadmaster als ein typisches Statussymbol und ganzer Stolz von Yuppie Cruise auf, der seinen autistischen Bruder am liebsten vor der Welt verstecken würde, anstatt ihn offen herumzufahren. Der offene Wagen wird im Verlauf des Films zum Spiegel der Beziehung der beiden ungleichen, sich aber langsam füreinander öffnenden Brüder.
Steve McQueen in The Thomas Crown Affair
Schauspieler Steve McQueen fuhr in seinen Filmen wie im echten Leben die schönsten Autos der Welt. Der Strand-Buggy, den er als Thomas Crown fährt, gehört nicht dazu, was den Anblick von McQueen umso besonderer macht in diesem ungewöhnlichen Gefährt, welches allerdings in einer reichen Oberschicht, die schon alles an Sportwagen hatte, als Spaßgefährt durchaus populär war.
John Travolta in Grease
Grease Lightning hieß das Auto, das John Travolta als Danny Zuko fuhr, ein 1948er Ford Deluxe Cabrio. Mit Olivia Newton-John fuhr er darin nach gewonnenem Rennen ins Glück, heute vermietet eine englische Firma das mit Blitzen geschmückte Schlachtschiff für Hochzeiten.
Grace Kelly in Über den Dächern von Nizza
In einem Sunbeam-Talbot Roadster verkörpert Grace Kelly als Francie Stevens ein selbstbewusstes, modernes Frauenbild. Im Film fährt sie dieselbe Straße entlang, auf der sie rund 25 Jahre später in einem Autounfall ums Leben kommen wird.
Batman in der TV-Serie Batman
Batman wäre nichts ohne sein Batmobil. Sein erstes war zugleich sein bestes, ein Cabrio, das auf einer Konzeptstudie von Lincoln von 1955 basierte, dem Lincoln Futura. Das Auto wurde zum eigentlichen Held der TV-Serie Batman, kein Batmobil war so beliebt wie dieses Cabrio, das mit seinem Fahrer zu verschmelzen schien.
Shirley McLane und Alain Delon in Der gelbe Rolls-Royce
Ein gelber Rolls-Royce Phantom II wird zum zentralen Element in diesem Episodenfilm, dreimal wechselt er den Besitzer, dreimal wird er stummer Zeuge von Schicksalen. Interessanterweise sind die Schlüsselszenen immer solche, die sich bei verschlossenem Verdeck und damals Teil jeder Rolls-Royce-Ausstattung zugezogenen Fenstervorhängen abspielen, was den gelben Wagen zum diskretesten Cabrio der Filmgeschichte macht. Offen zeigten sich Delon und McLane dafür in einem Ferrari.
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