Die erste E-Klasse feiert im Jahr 2009 silbernes Jubiläum
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Dreizehn Jahre im Programm
Um den W 124 frisch zu halten, wird er im Laufe seines Lebens mehrmals überarbeitet, Mercedes-Fans sprechen liebevoll von "Mopf", der Abkürzung für "Modellpflege".
So ist 1989 auch für die Stuttgarter ein Jahr der Veränderung: Der W 124 wird gründlich modifiziert und bekommt als wichtigstes optisches Merkmal farblich abgestimmte seitliche Flankenschutzleisten. Diese werden bald nach dem Designer der Baureihe "Sacco-Bretter" genannt. Ein weiterer wichtiger Punkt: Im Innenraum gibt es nun deutlich mehr Holz.
Im Oktober 1990 kommt das Topmodell der Baureihe auf den Markt. Der bei Porsche gebaute 500 E holt aus acht Zylindern 326 PS, genug, um den Sprint auf 100 km/h in 5,9 Sekunden zu erledigen.
1992 folgt das 300 CE-24 Cabriolet, der offene Viersitzer ist heute bei Fans heiß begehrt. Weitere Überarbeitungen bescheren dem W 124 in der Folgezeit moderne Vierventil-Benziner, einen Fahrer-Airbag, eine neue Kühlermaske, weiße Blinker und ab 1993 den Namen E-Klasse.
Heute kaum noch vorstellbar: Erst ab Oktober 1992 bekommen die Vierzylindertypen eine Fünfgang-Schaltung serienmäßig. Im Juni 1995 stellt Mercedes die Baureihe 210 mit dem Vier-Augen-Gesicht vor, das T-Modell des 124 läuft noch bis 1996, das Cabrio bis 1997 vom Band. Insgesamt entstehen etwas mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge. Fans sehen den W 124 inzwischen als "letzten echten Mercedes" an, seit einiger Zeit ist die Baureihe als Youngtimer anerkannt.
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