Astronaut Alexander Gerst fotografierte das Polarlicht. Das Phänomen tritt auf, wenn die Elektronen der Sonne ausgelöst etwa durch einen Sonnensturm auf die Erdatmosphäre treffen. "Auch wenn man es hundertmal gesehen hat, kann einen ein orbitaler Sonnenaufgang oder eine Aurora (Polarlicht), durch die man fliegt, zu Tränen rühren", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Eine spektakuläre Aufnahme aus knapp 700 Kilometern Höhe zeigt den größten Salzsee Australiens. Während der heißen Sommermonate ist der Lake Gairdner größtenteils ausgetrocknet.
In einem Interferogramm hat die Esa das große Erdbeben vom August 2014 im Napa Valley, Kalifornien festgehalten. Regenbogenfarben zeigen die unterschiedliche Erdverschiebung an. Bis zu 10 Zentimeter hat sich die Erde nach dem Erdbeben bewegt.
Dank der neuen Aufnahme des Esa "Hubble Space"-Teleskope sehen wir die schöne Spiralgalaxie "Serpens".
Der Tschadsee in Westafrika hat dank neuer Technik eine detaillierte Kartierung erhalten.
Erde von oben - Blick von der ISS aus 400 Kilometern: Dem deutschen Astronauten Alexander Gerst gelang diese eindrucksvolle Foto der Erde. Er fotografierte den blauen Planeten bei einem Außen-Einsatz an der ISS-Raumstation aus 400 Kilometern.
Meteor-Krater in Arizona: Via Twitter veröffentlichte der ESA-Astronaut Alexander Gerst dieses Bild: Es zeigt den sogenannten Barringer Meteor-Krater in Arizona. Gut zu erkennen ist, mit welcher enormen Wucht der Meteor eingeschlagen ist und ein über ein Kilometer großes Loch in den Erdboden riss.
Yakutat Gletscher in Alaska: Im Brabazon-Gebiet stieg die Temperatur in den vergangenen 60 Jahren um mehr als 1,8 Grad Celsius. Das sorgt für das zunehmende Abschmelzen der jahrhundertealten Eis-Gletscher Alaskas. Mit acht Satelliten-Kameras wurde eine Momentaufnahme des Natur-Schauspiels auf Foto festgehalten.
Sanddünen in der Khali-Wüste: Das ist kein Wasser, das der Radar-Satellit "Sentinel-1A" hier aufgenommen hat: Es handelt sich um bis zu 25 Meter hohe Sanddünen in der Khali-Wüste auf der arabischen Halbinsel. Die Region Rub' al Khali trägt auch den Namen "Das leere Viertel" und ist Teil der arabischen Wüste. Das fast undurchdringliche Sandmeer bildete sich im Laufe der vergangenen 2.000 Jahre. Die Temperatur erreicht oft über 50 Grad Celsius, im ganzen Jahr fallen im Schnitt nur 35 Millimeter Regen.
Nach der Flut: Stadt Ningming in China: Er soll mehr als 165 Menschen in Asien das Leben gekostet haben: Der Taifun "Rammasun" verwüstete Teile der Philippinen, brachte Gebäude zum Einsturz und überflutete Nordvietnam und Südchina. Dieses Satellitenbild der Nasa zeigt die bleibenden Verwüstungen wie hier die Gebiete um den Mingjiang-Fluss. Nach den Überschwemmungen in Ningming bleibt eine braune Schlammspur.
Der Ostteil von Mexiko-Stadt: Mexiko-Stadt ist sehr dicht besiedelt, wie auf diesem Satellitenbild vom Ostteil der mexikanischen Hauptstadt gut zu sehen ist. Der schwarze Fleck (Mitte rechts) zeigt den Texcoco-See, ein wichtiges Wasserreservoir für die Metropole. Jedes Jahr rasten hier zudem mehr als 100.000 Zugvögel. Am linken Bildrand ist der internationale Flughafen mit seinen Start- und Landebahnen zu erkennen.
In Rio de Janeiro steigt das WM-Finale: Das WM-Finale von oben: Ein aktuelles Satellitenbild zeigt Rio de Janeiro aus mehr als 700 Kilometern Höhe. Die Stadt, in der das große WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien stattfindet, liegt am westlichen Rand Brasiliens. Zu den Markenzeichen der 6,4-Millionen-Menschen-Metropole gehören der Karneval, der Samba, die Christus-Statue und die Copacabana.
Pinatubo auf der philippinischen Insel Luzon: Am 15. Juni 1991 brach der philippinische Vulkan Pinatubo aus (oberhalb der Bildmitte), was unglaubliche Auswirkungen auf die Erdatmosphäre hatte. Die globale Temperatur stieg um 0,5 Grad an und aus den herausgeschleuderten Materialien bildete sich weltweit ein Schwefelsäure-Dunst. Mittlerweile hat sich in dem Krater des Pinatubos ein See gebildet, der auf dem Bild als schwarze Fläche zu erkennen ist.
Sumpfgebiete im Iran: Am linken Bildrand dieser Luftaufnahme des Irans ist die Straße von Hormus zu sehen. Sie befindet sich zwischen dem Golf von Oman und dem Persischen Golf. Nur an dem kleinen Küstenabschnitt in der linken oberen Bildhälfte ist Vegetation möglich. In den weißen Zonen liegt hingegen, wie es auf dem ersten Blick erscheint, kein Schnee. Hier handelt es sich um verdorrtes, unfruchtbares Land.
WM-2014-Stadt Brasilia: Die brasilianische Hauptstadt Brasilia hat sich für die Fußball-Weltmeisterschaft herausgeputzt. Bereits 2010 begannen die Renovierungsarbeiten des "Estádio Nacional Brasília" (Nationalstadion), das auf dem Bild oben links als weißer Kreis mit schwarzer Mitte zu sehen ist.
Bodensee aus dem All: Dieses Bild des Sentinel-1A-Satelliten zeigt den Bodensee bei schönem Wetter. Aus dem All sieht er wie ein großes, schwarzes Loch aus. Das Gewässer teilen sich die Länder Schweiz (links unten), Deutschland (rechts oben) und Österreich (am rechten Rand). Am nördlichen Ufer sind sogar die Landebahnen des Friedrichshafener Flughafens (dunkler Strich am oberen Ufer Mitte) zu sehen.
Zaatari-Flüchtlingscamp in Jordanien: Gerade einmal zehn Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt, liegt das jordanische Flüchtlingscamp Zaatari. Zurzeit leben dort über 100.000 Menschen, die den Wirren des syrischen Bürgerkriegs entkommen sind. Satellitenbilder wie dieses können zur humanitären Überwachung dienen und helfen Organisatoren, das geeignete Gelände für neue Camps zu finden.
"Guelb er Richat" - das Auge Afrikas: Kein Wunder, dass man das "Guelb er Richat" als Auge Afrikas bezeichnet. Das ringförmige, geologische Gebilde liegt in der Sahara im Norden Mauretaniens und sieht vom Weltraum wie ein gigantisches Auge aus. Die Entstehung des "Guelb er Richat" ist bis heute nicht eindeutig geklärt.
Hunderte Felder in der Po-Ebene: Aus dem All betrachtet sieht die fruchtbare Po-Ebene in Norditalien wie ein Flickenteppich aus, weil er aus vielen hundert Feldern besteht. Unten rechts ist Bologna zu sehen, am linken Rand auf Höhe der Mitte Modena. Unten sind zudem dunkelgrün die Ausläufer des Apennin sichtbar.
Der Südwesten des Iran: Dieses farbenfrohe Bild zeigt, wie sich Landwirtschaftsflächen im Südwesten des Iran innerhalb von elf Monaten verändert haben. Der japanische Satellit "ALOS" hat in dieser Zeit drei Bilder des Gebiets aufgenommen. Diese sind nun kombiniert zu sehen. Durch den Südwesten schlängelt sich der Fluss Karun River. Es ist der einzige des Landes, auf dem Schiffe fahren können.
Imja-Gletscher im Himalaya: Im Nordosten Nepals liegt der Imja-Gletscher (oberes Zentrum des Bildes). Wie die meisten Eisflächen im Gebirge befindet sich auch der Imja auf dem Rückzug. Das Schmelzen der Gletscher in der Region hat einen direkten Einfluss auf die Pegelstände der Flüsse Indus und Ganges.