(tma) - Die Kritik an sich und seinem neuen Album lässt den Neo-Rocker Heino völlig kalt. "Was stört es eine alte Eiche, wenn sich die Sau dran kratzt", sagte er dazu der Deutschen Presse-Agentur.

Heino über seine Cover

Heino spricht er über die Gerüchte zu diesem Projekt und seinen großen Erfolg. © MySpass

"Ich konzentriere mich auf Musik, ich will Freude bereiten und das mache ich mit diesem Album. Ich weiß, dass mir das viele nicht gönnen." Er verstehe den Rummel um sein Album, auf dem er beispielsweise "Sonne" von Rammstein covert, nicht. "Ich hab vor 50 Jahren schon von Sonne gesungen, die kam aber in Mexiko vor", sagte Heino.

Der Image-Wechsel zum Rocker hat's für ihn absolut gebracht: Rund 50 Jahre nach Beginn seiner Karriere steht Schlagerstar Heino mit dem Cover-Album "Mit freundlichen Grüßen" erstmals auf Platz 1 der deutschen Album-Charts.

In einer offiziellen Pressemitteilung lässt der Musiker nun verlauten: "Ich freue mich sehr darüber, dass ich (...) mein erstes Nummer-Eins-Album in Deutschland erreicht habe! Es ist schön zu wissen, dass man auch nach 50 Jahren Showgeschäft immer wieder etwas Neues erlebt und ich so ein besonderes Ereignis mit Starwatch, meinem Manager Jan Mewes und meiner Frau Hannelore feiern kann."

Auf dem Album hat Heino so ziemlich alles gecovert, was nicht bei drei auf den Bäumen war, querbeet von Rammstein über Peter Fox bis hin zu den Fantastischen Vier. Dabei sieht er seinen Imagewechsel gar nicht als solchen an.

Er habe immer Musik für die Jugend gemacht, betonte der 70-Jährige gegenüber der "FAZ": "Meine neuen Lieder sind die Volkslieder der jungen Generation. 1965 habe ich angefangen mit Sachen wie 'Wenn die bunten Fahnen wehen' und 'Wir lieben die Stürme' - das waren Lieder aus der Bündischen Jugend. Und die Bündische Jugend, das waren die Rocker der Jahrhundertwende".