(mom) - Aufregung bei den Kandidatinnen der "Miss Germany"-Wahl: Von "Miss Sachsen-Anhalt" Juliane Seyffert soll ein Nacktfoto im Internet kursieren. Eine Zuordnung fällt aber schwer, denn zu sehen ist nur ein nackter Po.

Vor dem Finale der "Miss Internet"-Wahl gab es bereits einen ähnlichen Fall, als Finalistin Leonie disqualifiziert werden musste. In einem anonymen Brief wurden die Verantwortlichen bei der Miss Germany Corporation (MGC) auf anzügliche Fotos der Blondine aufmerksam gemacht. Nach Ansicht der Bilder war die Entscheidung schnell gefallen und Leonie vom Finale um den Titel der "Miss Internet" ausgeschlossen.

Im Fall von "Miss Sachsen-Anhalt" Juliane Seyffert gab es wieder so einen anonymen Tipp, die Angelegenheit ist jetzt aber etwas komplizierter, denn das angemahnte Foto zeigt nur einen nackten Po. Und sowohl die Miss, als auch der Fotograf gaben eidesstattliche Versicherungen ab, dass der jemand anderem gehören muss.

Anonyme Anzeige gegen "Miss Sachsen-Anhalt"

Laut "Bild.de" ist die Sache damit aber noch nicht beendet, denn gegen Juliane Seyffert wurde eine anonyme Anzeige wegen "falscher Versicherung an Eides statt" eingereicht - das bestätigt auch ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Vorerst wird die "Nackt-Affäre" aber keine Auswirkungen für "Miss Sachsen-Anhalt" haben. Auf Nachfrage erklärte die MGC uns: "Es wurde unsererseits alles geprüft und es liegen uns Erklärungen sowohl von Miss Sachsen-Anhalt als auch vom Fotografen vor, dass sie nicht das Model auf dem fraglichen Foto ist." Der Teilnahme von Juliane Seyffert am Finale der "Miss Germany" am 23. Februar in Rust steht also vorerst nichts im Wege.