Die FDP klettert nach dem Wahlerfolg in Niedersachsen auch bundesweit langsam aus dem Keller. In der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA legen die Liberalen um einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche zu.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Partei von Philipp Rösler auf fünf Prozent und wäre damit weiterhin im Bundestag vertreten. Zugleich können sich laut INSA derzeit 22 Prozent der Wahlberechtigten vorstellen, bei der Bundestagswahl im Herbst die FDP zu wählen.

Dennoch verfügt Schwarz-Gelb nicht über eine Mehrheit. CDU/CSU verlieren zur Vorwoche einen Prozentpunkt und sinken auf 40 Prozent. Zulegen können nach Angaben der "Bild" dagegen SPD und Grüne. Beide Parteien klettern in der Wählergunst im Vergleich zur Vorwoche jeweils um einen Prozentpunkt und erreichen 28 Prozent beziehungsweise 15 Prozent.

Die Linken rutschen um einen Punkt auf sechs Prozent ab. Die Piraten wären mit unverändert drei Prozent weiterhin nicht im Bundestag. 

Wie die "Bild" weiter ausführt, will sich der Koalitionsausschuss von CDU/CSU und FDP am kommenden Donnerstag auf den 22. September als Termin für die Bundestagswahl festlegen.

Nachdem Bayern sich für den 15. September als Termin für die Landtagswahl entschieden hat, soll im Bund eine Woche später gewählt werden. Der ursprünglich von der Koalition favorisierte 29. September als Tag der Bundestagswahl stößt auf den Widerstand zahlreicher Bundesländer.

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