Politik

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Der Amokläufer war nicht nur süchtig nach dem Spiel Counterstrike. Er verehrte auch den norwegischen Rechtsextremen und Attentäter Breivik. Medien berichten, der 18-Jährige ...

Gewalttaten erschüttern Deutschland in diesen Tagen, viele Bürger haben nach Ansbach, Reutlingen, München und Würzburg Angst vor Amok und Terror. Doch eine Statistik zeigt, dass der Höhepunkt des Terrors in Europa zwischen 1972 und 1988 lag. Doch das darf politisch nicht falsch interpretiert werden, sagt Terror- und Sicherheitsexperte Jörg H. Trauboth.

Der Attentäter von Ansbach war nach Angaben des Islamischen Staates (IS) schon seit mehreren Jahren Mitglied des Terrornetzwerkes. In der aktuellen Ausgabe eines wöchentlichen Rundschreibens veröffentlichte der IS einen Nachruf und den mutmaßlichen Lebenslauf des Syrers, der sich in der Nähe eines Musikfestivals im bayerischen Ansbach in die Luft gesprengt hatte.

Die Bluttaten der vergangenen Wochen haben Angst ausgelöst und das rechtspopulistische Lager in Europa auf den Plan gerufen. Nach den Anschlägen nutzen führende Akteure die Gewalttaten für Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik. Doch was ist dran an den Aussagen und welche Verantwortung trägt Bundeskanzlerin Angela Merkel tatsächlich?

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In der Nähe einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration in Zirndorf zwischen Fürth und Nürnberg soll es laut Bayerischem Rundfunk zu einer Explosion gekommen sein. Die Polizei dementiert hingegen - und spricht von einer Verpuffung.

Am Sonntag wollen Tausende Erdogan-Anhänger in Köln demonstrieren. Ministerpräsidentin Kraft mahnt zur Besonnenheit. Der Mitveranstalter UETD beteuert dagegen, die Kundgebung ...

Österreich liefert zwei Verdächtige nach Frankreich aus, die wohl im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Paris standen. Es handelt sich um einen Pakistani und einen Algerier.

In einem Atemzug werden Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach genannt, seit dort binnen einer Woche vier Gewalttaten die Öffentlichkeit schockierten. Noch arbeiten die Ermittler, noch ist vieles zu den Tätern und Hintergründen unbekannt. Täter und Taten scheinen einiges gemeinsam zu haben. Doch noch größer sind die Unterschiede.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Nach dem Bombenanschlag in Ansbach haben die Ermittler Hinweise darauf entdeckt, dass der Attentäter von einer unbekannten Person in einem Chat direkt beeinflusst wurde.

Hillary Clinton kann im Kampf um die US-Präsidentschaft auf die Stimmen vieler Promis zählen.

Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) war der Amokläufer von München ein Rassist mit einem rechtsextremistischen Weltbild.

Als Konsequenz aus den Gewalttaten in Deutschland will AfD-Vize Alexander Gauland das Asylrecht für Muslime aussetzen. Das zuständige Bundesinnenministerium wies die Forderung zurück - auch weil es dem Gesetz widersprechen würde.

Seine Bereitschaft zum Selbstmordanschlag wird erklärt mit posttraumatischen Störungen, erlitten durch den Verlust von Verwandten und Folterung im Syrien-Krieg. Das hatten deutsche Therapeute bei Mohammad D. bereits im Vorfeld des Attentats herausgefunden. Das entschuldigt nicht die Tat, könnte aber als Erkenntnis wichtig sein, um in Zukunft bei ähnlichen Fällen frühzeitig einzuschreiten.

Als Reaktion auf die jüngsten Gewalttaten in Deutschland will die Deutsche Bahn ihre Sicherheitsmaßnahmen ausbauen.

Der türkische Präsident Erdogan sucht die Nähe Russlands, statt nach Westen orientiert er sich nach Osten. Ärgerlich für die Nato - sie muss den Affront zähneknirschend hinnehmen.

Der türkische Präsident ordnet per Dekret die Schließung von Schulen, Universitäten, Stiftungen und Gewerkschaften an.

Sie morden. Greifen Menschen an, die ihnen objektiv nichts zuleide getan haben. Und rechtfertigen das mit politischen Motiven. Oder mit Vergeltung. Die Grenzen zwischen Amoklauf und Terroranschlag verwischen.

Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach: Nach den schrecklichen Anschlägen der letzten Woche haben viele Menschen Angst, sich im öffentlichen Raum unbefangen zu bewegen. Diese Angst kann auch zu Verhaltensänderungen führen. Prof. Dr. Andreas Fallgatter, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Tübingen für Psychiatrie und Psychotherapie, warnt genau davor.

Frankreich steht nach der erneuten terroristischen Attacke unter Schock. Der Angriff auf eine Kirche mit der Ermordung eines Priesters trifft das Land schwer. In Deutschland gerät die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel immer stärker in die Kritik. Das sagen die internationalen Medien zum Terror in Frankreich und in Deutschland.

In Spanien hat die Polizei zwei mutmaßliche Helfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gefasst. Die beiden Brüder aus Marokko seien im katalanischen Gerona im Nordosten des Landes festgenommen worden, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Madrid mit.

Hillary Clinton ist eine kühle Rechnerin. Zu kühl, vielleicht. Auch bei einem wohl inszenierten Parteitag in Philadelphia. Ihr scheint das emotionale Moment zu fehlen. Gut drei Monate hat sie noch Zeit.

Ob Geert Wilders, der Front National oder FPÖ-Chef Strache: Für sie steht fest, wer Schuld ist an der jüngsten Gewaltwelle in Deutschland. Und sie sind nicht die Einzigen in ...

Frankreichs Präsident François Hollande hat die tödliche Geiselnahme in einer Kirche als "schändlichen Terroranschlag" verurteilt. Zuvor waren beide Geiselnehmer getötet worden. Sie beriefen sich laut Hollande bei dem Angriff auf die Terrormiliz IS. Laut N24 hat sich der IS bereits zu dem Anschlag bekannt.

Frankreich kommt nicht zur Ruhe: In einer Kirche in der Normandie nehmen zwei Angreifer Geiseln, einen Priester töten sie. Die Terrormiliz IS reklamiert die Bluttat für sich. Premierminister Valls vermutet die Absicht, einen "Krieg der Religionen" zu provozieren.

Angriff in Kirche: Mutmaßlicher Terrorist 2015 in Deutschland festgenommen.

Nach dem offenbar islamistisch motivierten Angriff auf eine Kirche will sich die französische Regierung gegen eine Spaltung der Gesellschaft stemmen. Ziel der Angreifer war nach Ansicht von Premierminister Manuel Valls, Franzosen gegeneinander aufzuhetzen und einen "Krieg der Religionen zu provozieren".

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat sich im Rahmen seines Treffens mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) in Budapest zum wiederholten Male negativ in Bezug auf die Flüchtlingsthematik geäußert.

Steckt Russland hinter dem Hacking von E-Mails der US-Demokraten? Präsident Barack Obama schließt das eigenen Angaben zufolge nicht aus: "Alles ist möglich."

Hillary Clinton schreibt Geschichte: Die frühere Außenministerin ist von den US-Demokraten offiziell zur Präsidentschaftskandidatin gekürt worden - und damit die bislang erste Frau mit realistischen Aussichten auf das höchste US-Staatsamt. Ihre erste Reaktion auf ihre Nominierung bestand aus nur einem Wort: "Geschichte", schrieb die 68-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Wirte auf dem Oktoberfest in München begrüßen Überlegungen zu einem Rucksackverbot auf dem Volksfest. Man brauche dort Hunger, Durst und gute Laune, aber keinen Rucksack, sagte Wirte-Sprecher Toni Roiderer am Dienstagabend.

Auf dem Parteitag der US-Demokraten hat am Dienstagabend die Abstimmung der einzelnen Bundesstaaten zur Nominierung eines Präsidentschaftskandidaten begonnen. Hillary Clinton hat mit Bernie Sanders einen offiziellen Gegenkandidaten. Dies hatte Sanders im Vorfeld angekündigt. Jedoch hatten Parteistrategen noch bis zuletzt versucht, eine Kampfabstimmung zu verhindern.

Bayern ist das sicherste Bundesland - dieser CSU-Werbespruch klingt angesichts einer Woche des Schreckens nun eigenartig. Zwar ändert sich an der Statistik erstmal nichts - wohl aber am Sicherheitsgefühl vieler Menschen. Und das ist für die CSU ein gravierendes Problem.

Die US-Botschaft in Tallinn hat US-Bürger für die Reise aus oder nach Estland über eine angebliche Bombendrohung am Flughafen von Tallinn informiert. Die Quelle der Meldung sei bislang noch nicht verifiziert, erklärt die Botschaft, ruft aber dennoch zu erhöhter Wachsamkeit speziell für Flüge nach Deutschland auf.

Schon wieder Frankreich: Erneut ist das Land Opfer eines Angriffs im Namen der Terrormiliz IS. Diesmal wird die katholische Kirche zum Ziel. Der Mord dürfte die Spannungen in dem von Terror erschütterten Land weiter anheizen.

Eigentlich hat auch die Kanzlerin Sommerpause. Wegen "aktueller Themen" tritt sie trotzdem vor die Medien. Die jüngsten Gewalttaten haben den Druck auf Merkel erhöht, Fragen zu beantworten.

Wie zählt das Elterngeld bei Hartz-IV-Empfängern und Geringverdienern? Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass es bei Geringverdienern als Einkommen gilt. In dem anderen ...

Der Amokläufer von München bestellte seine Tatwaffe im Darknet. Aber was hat es mit dem verschlüsselten Netzwerk eigentlich auf sich? Ein IT-Experte vom Bund Deutscher Kriminalbeamter erläutert die dunklen Seiten des Darknets - zeigt aber auch die positiven Aspekte auf.

Der Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum hat München ins Mark getroffen. Viele Menschen haben emotional immer noch mit den Erinnerungen an den vergangenen Freitag zu kämpfen. Eine Fußballmannschaft geht ihren ganz eigenen Weg der Verarbeitung - und bringt München damit das Lächeln zurück.

Die mit Messern bewaffneten Männer hatten in Saint-Etienne-du-Rouvray fünf Menschen in ihre Gewalt gebracht - neben dem Priester zwei Nonnen und zwei Kirchgänger.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Bombenattentat in Ansbach ein entschlossenes Handeln der Staatsregierung angekündigt - und sieht eine neue Dimension des Terrors gekommen. Der bayerische Justizminister hat bereits Vorschläge für Maßnahmen gemacht.

Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach. "Jetzt also auch Deutschland" denken viele und werfen dabei unterschiedliche Zutaten in einen Topf, in dem nun die Angst hochkocht und mitunter auch der Hass brodelt. Dieses Süppchen kann nicht schmecken. Dabei sollte sich niemand seiner Angst schämen. Beim Hass verhält es sich jedoch anders. Ein Kommentar.

Besonders junge Menschen sind für islamistische Propaganda im Netz empfänglich. Experten schlagen Alarm. Und die Politik fordert mehr Verantwortung seitens der Plattformen. Aber das ist gar nicht so einfach.

Der Anschlag von Ansbach oder der Amoklauf von München sind nach Einschätzung des Leipziger Psychiaters Ulrich Hegerl nicht mit einer Depression der Täter zu erklären.

Würzburg, München, Ansbach: Eine Schockwelle nach der anderen erfasst Deutschland. Wie kann die Bevölkerung jetzt besser vor Amok und Terror geschützt werden? Einige Ideen liegen bereits auf dem Tisch - die Realisierungschancen sind sehr unterschiedlich.

Die europäische Polizeibehörde Europol schätzt die Zahl potenzieller islamistischer Terroristen in Europa auf mehrere Hundert. Dabei handele es sich um radikalisierte Personen aus der EU, die nach Syrien oder in den Irak gereist seien, um dort für die Terrormiliz IS zu kämpfen, und nun wieder zurückgekehrt seien. Das teilte Europol auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) mit.

Wahlkampfunterstützung aus dem Weißen Haus: Michelle Obama lobt die designierte Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton überschwänglich - und sieht in ihr ein Idol für ihre Töchter.

Nach dem Schock über den Selbstmordanschlag in Bayern wird über Konsequenzen diskutiert: Ist der Staat genug gegen solche Attacken gewappnet? Und was folgt daraus für den ...

Zug-Attacke bei Würzburg, Amoklauf in München, Messer-Angriff in Reutlingen und Bombenanschlag in Ansbach: Deutschland wird innerhalb einer Woche von einer Serie an Gewalttaten erschüttert. Wer sind die Täter, wer die Opfer, was die Motive? Der Fakten-Überblick zu den dramatischen Ereignissen.

Der türkische Präsident fordert in einem ARD-Interview die Todesstrafe einzuführen - weil es das Volk so wolle. Zudem wirft er der EU Wortbruch vor. Die widerspricht umgehend.

Die Zuwanderung und Integration Hunderttausender Flüchtlinge und Migranten sind aus Sicht der Deutschen die drängendste Aufgabe hierzulande. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des GfK Vereins in Nürnberg.