"Absurdistan" bis "Pommesgabel": Die lustigsten Wikipedia-Artikel.

"Ist hier jemand der Reinsch heißt?": Die "Tube Bar Prank Calls" ("Tuba Bar Scherzanrufe") sollen die bekanntesten Scherzanrufe sein, die jemals aufgezeichnet wurden. Die beiden US-Amerikaner John Elmo und Jim Davidson machten unzählige Telefonstreiche bei einem Lokal, das "Tube Bar" genannt wurde. Dort ließen sie Personen ausrufen, deren Namen ausgesprochen, eine andere Bedeutung hatten. Diese Scherzanrufe waren auch die Vorlage, der berühmten Telefonstreiche von Bart Simpson in "Moes Taverne".
Dafür, dass der Besitz von Cannabis in Deutschland verboten ist, beschäftigt sich der "Joint"-Artikel auf Wikipedia relativ ausführlich mit dem Thema. Vor allem der Aspekt "Drehen" wird mit außergewöhnlicher Hingabe erläutert.
Es gibt zu fast zu allem einen Wikipedia-Artikel - sogar zu so selbsterklärenden Dingen wie eine Pommesgabel. Hier erfährt man dann, dass einem eine Pommesgabel meist an Imbissständen zum Verzehr von - und jetzt aufgepasst - Pommes gereicht wird.
Open Source auch außerhalb der digitalen Welt? Dieser Wikipedia-Eintrag klärt auf, dass sowas möglich ist. Und zwar mit dem "Free Beer Vores Øl" ("Unser Bier). Das Open-Source-Bier entwickelten dänische Studenten. So kann das Rezept jederzeit abgewandelt werden und auch der Verkauf ist zugelassen.
Bier die Zweite: Und wieder hat sich jemand Gedanken über die Vereinigung der digitalen und realen Welt gemacht - und vor allem wie man das mit Bier verbinden kann. Somit ist das "Beerware" Lizenzmodell entstanden - angelehnt an die "Freeware". So dürfen Nutzer Programme frei verwenden, wenn sie dem Autor mal ein Bier ausgeben, auf sein Wohl trinken oder ihm einen Bierdeckel zusenden. Na dann Prost!
Die Bohrung auf der russischen Halbinsel Kola ist die tiefste, jemals von Menschen durchgeführte Erdbohrung. Sie hält immer noch den Weltrekord mit einer Tiefe von 12.262 Metern und musste wegen extrem hohen Temperaturen abgebrochen werden.
Der "Bunny Man" ("Hasenmann") ist eine moderne Legende, die höchstwahrscheinlich in Virginia entstanden ist und sich dann über ganz Washington D.C. in den USA ausgebreitet hat. Dabei handelt es sich um einen Mann, der in einem Hasenkostüm steckt und Nachts Menschen mit einer Axt angreifen soll. Die Geschichte ist laut einer Studienarbeit mittlerweile in 54 verschiedenen Erzählvariationen aufgetaucht - ungewöhnlicher geht es kaum.
Tod durch den Ventilator: Der sogenannte "Fan Death" (Ventilatorentod) ist ein Mythos aus Südkorea. Dieser besagt, dass ein Mensch in einem abgeschlossenen Raum durch einen laufenden Ventilator sterben könne. Wie der Ventilator tötet, wird mit den unglaublichsten Theorien erklärt. Eine davon: Das Gerät würde die Luft wegsaugen und somit das Atmen verhindern. Sogar die Medien und Südkorea berichten jedes Jahr erneut von mehreren Toten durch Ventilatoren. Dieser Eintrag hat sich definitiv seinen Platz unter den skurrilsten Wikipedia-Artikeln verdient.
Jeder kennt es, doch keiner weiß, wo es sich befindet: Absurdistan. Wer genaueres über das fiktive Land erfahren will, sollte sich den dazugehörigen Wikipedia-Eintrag durchlesen.