Diese Klassiker haben den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft.

Euphrat und Tigris (Tigris and Euphrates): Wer es etwas strategischer haben möchte, für den ist vielleicht "Euphrat und Tigris" die richtige Wahl. Im preisgekrönten Spiel von Rainer Knizia müssen Sie Ihr Königreich im Zweistromland zum Erfolg führen. Doch Vorsicht: Hier ist Taktik das bestimmende Element.
Keltis: Ebenfalls von Rainer Knizia ist das Spiel "Keltis". Hier müssen die Spieler mit Steinen Punkte auf Leisten gewinnen. Dabei stehen aber nur bestimmte Karten zur Verfügung. 2008 wurde "Keltis" zum "Spiel des Jahres" gewählt.
Die Siedler von Catan: "Die Siedler von Catan" ist das wohl erfolgreichste Spiel von Klaus Teuber. Es müssen Dörfer gebaut, Handelswege gegründet und Felder bebaut werden, um zum Sieg zu kommen. Wer gerne taktisch denkt, aber auch einmal mit seinen Mitspielern um Rohstoffe handeln will, ist mit dieser Tablet-Umsetzung sicher gut beraten.
Scotland Yard: Die Jagd nach "Mister X" begeistert nicht nur Kinder - auch Erwachsene können mit "Scotland Yard" eine Menge Spaß haben. Schließlich muss man einen Mitspieler durch London verfolgen und stellen. Das Beste: In beiden Rollen, als Verfolger und Verfolgter, macht dieser Klassiker eine Menge Spaß.
Puerto Rico: "Puerto Rico" ist etwas für Taktik-Füchse. Die Spieler müssen eine Karibikinsel wirtschaftlich erschließen. Die Spieler legen Plantagen an, bauen Gebäude, produzieren Güter und verkaufen und verschiffen die produzierte Ware. Seit seinem Erscheinen 2002 gilt der Kritiker-Liebling als eines der Top-Brettspiele aller Zeiten.
San Juan: "San Juan" ist die Kartenspiel-Umsetzung von "Puerto Rico". Doch anstatt eine Insel wirtschaftlich zu Erschließen, bauen die Spieler Gebäude in einer Stadt zur Produktion und dem Verkauf von Indigo, Zucker, Tabak, Kaffee oder Silber. Das Spielprinzip ist recht flott und damit perfekt für das Tablet geeignet.
Das verrückte Labyrinth: Und auch für die kleineren Spieler gibt es passende Umsetzungen für das Tablet: "Das verrückte Labyrinth" macht beispielsweise nicht nur auf einem echten Spielbrett Spaß, sondern auch vollkommen digital auf dem Bildschirm. Der Vorteil: Niemand kann aus Versehen mit einer unbedachten Bewegung das komplette Spiel vom Tisch abräumen und so das ganze Spiel zunichtemachen.
Café International: An welchen Tisch kann ich den einen Deutschen noch setzen? Bei "Café International" geht es nicht nur um den weltweiten Austausch von Kultur, sondern auch um den gewissen Flirt-Faktor: Schließlich dürfen nie zwei Männer oder zwei Frauen alleine am Tisch sitzen. Wer jemals eine Hochzeit planen möchte, kann hier schon mal anfangen zu üben.
Tikal: In "Tikal" wird man ein kleines bißchen zum Archäologen. Zwar ist man noch weit von "Indiana Jones" entfernt, doch das Ausgraben einer verschütteten Maya-Stätte ist schon einmal ein Anfang. Je tiefer man gräbt, desto mehr Punkte erhält man und kann am Schluss vielleicht sogar den Sieg davontragen. 1999 wurde das Brettspiel-Original zum "Spiel des Jahres" gewählt.
Le Havre: Spiele-Entwickler Uwe Rosenberg mag es gerne komplex: Nach seinem Hit "Agricola" ist "Le Havre" bereits das zweite Spiel, das sich um "Aufbau und Unterhalt" dreht. Während bei "Agricola" ein Bauernhof und eine Familie versorgt werden muss, darf sich der Spieler in "Le Havre" um Gebäude und Schiffe kümmern, Spielgeld verdienen und Nahrung heranschaffen, um die Versorgung eines Hafens sicherzustellen.
Carcassonne: "Carcassonne" gilt als eines der erfolgreichsten Autorenspiele und wurde 2001 zum "Spiel des Jahres" gekürt. Die Spieler streiten um die Hoheit über Städte, Straßen, Wiesen und Klöster und müssen gezogene Spielplan-Plättchen besonders günstig für sich selbst anlegen - oder natürlich den Gegenspielern in den Weg legen.
Zug um Zug (Ticket to Ride): In "Zug um Zug" (engl. Ticket to Ride) geht es um den Bau von Eisenbahnstrecken in den USA. Die Spieler müssen mit Hilfe von kleinen Zugkärtchen und Waggons die verschiedenen Strecken unter ihre Kontrolle bringen. 2004 wurde das Brettspiel-Original mit dem Titel "Spiel des Jahres" ausgezeichnet.
Risiko: Wer schon immer einmal die Welt erobern möchte, ist bei "Risiko" sicher gut aufgehoben. Auch auf dem iPad treten Armeen gegeneinander an, um Länder zu besetzen und die Mitspieler zu vertreiben. Der große Vorteil: Gewürfelt wir auch digital. Das bedeutet nie mehr Figuren-Chaos auf dem Spielbrett nach einem missglückten Wurf.